Einst…

... wogten an den sanften Hängen Kornfelder im kühlen Pseirerwind, später entstanden durch Erzherzog Johann Weinberge mit auf Drahtrahmen gezogenen Edeltrauben – welch geniale Idee, die heute wieder eine Renaissance erfährt! Dazwischen Streuobstwiesen mit köstlichen alten Apfel- und Birnsorten – und es rauschen auch heute noch die Blätter mächtiger, majestätischer, gut 400 Jahre alter Kastanienbäume.


… und jetzt

... ist vieles nicht mehr ganz so. Bäuerliche Romantik (die gar nicht so romantisch war) ist modernen Obstanlagen mit unterschiedlichen Apfelsorten gewichen: Golden- und Red DeliciousFuji, Breaburn, Gala heißen die heutigen Sorten, aber es gibt auch noch saftige Gravensteiner und Jonagold, sogar noch einige rotbackige Kalterer und den süßsäuerlichen Morgenduft. Dazwischen finden sich Williams-Birnen und Holunder, aus denen feuriger Schnaps gebrannt wird.


Eine Reminiszenz an die „gute alte Zeit“: im Burggraben von Schloss Schenna, dort, wo sich einst der Wassergraben befand, wachsen heute wieder alte Apfelsorten auf Hochstamm: unter anderen der majestätische Kronprinz Rudolf, der aromatische Kanada, der kaminrotgeflammte Cox Orange, der zartsauersüße Boscoop, der edelwürzige Goldparmäne und der prickelnde Champagner.